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Das SKIN X Beauty-Lexikon
Von Apoptose bis Wachstumsphase: die wichtigsten Begriffe der apparativen Kosmetik, kurz und verständlich erklärt.
Apoptose +
Der programmierte, kontrollierte Zelltod. Bei der Kryolipolyse werden Fettzellen durch Kälte gezielt in die Apoptose geführt und vom Körper abgebaut.
Body Contouring +
Sammelbegriff für nicht-operative Körperformung, etwa durch Kryolipolyse oder Radiofrequenz.
Browlifting +
Umformung der Augenbrauenhärchen mit sanften Lotionen für mehr Fülle und Form, hält 6 bis 8 Wochen.
CE-Zertifizierung +
Europäische Konformitätskennzeichnung, bei Medizinprodukten ein Mindeststandard für Sicherheit und Leistungsfähigkeit.
Cover-up +
Neues Tattoo über einem alten. Eine vorherige Aufhellung mit dem Picolaser vergrössert die gestalterischen Möglichkeiten deutlich.
Dermis +
Die Lederhaut, die mittlere Hautschicht mit Kollagen- und Elastinfasern. Hier setzen Microneedling und Radiofrequenz an.
Diodenlaser +
Laser mit einer exakt definierten Wellenlänge, Goldstandard der dauerhaften Haarentfernung.
Elastin +
Strukturprotein, das der Haut ihre Elastizität gibt. Die Produktion lässt mit dem Alter nach und kann apparativ stimuliert werden.
Fibroblasten +
Bindegewebszellen, die Kollagen und Elastin produzieren. Microneedling und Radiofrequenz regen ihre Aktivität an.
Frosting +
Weisslicher Schleier auf dem Tattoo direkt nach dem Laserimpuls, harmlos und nach Minuten verschwunden.
Hautbarriere +
Die äusserste Schutzschicht der Haut aus Lipiden und Hornzellen. Eine intakte Barriere ist Grundlage jeder Behandlung.
HIFU +
Hochintensiver fokussierter Ultraschall, ein intensives Straffungsverfahren, das punktuell bis zur Muskelfaszie wirkt.
Hyaluronsäure +
Körpereigener Feuchtigkeitsspeicher, bindet ein Vielfaches des Eigengewichts an Wasser. Zentral in Seren beim Microneedling und Ultraschall.
Hypoallergen +
Besonders arm an allergieauslösenden Stoffen, etwa die Zuckerpaste beim Sugaring.
IPL +
Intense Pulsed Light, breitbandige Blitzlampe zur Haarentfernung. Weniger zielgenau als ein echter Laser.
Kollagen +
Das häufigste Strukturprotein der Haut, verantwortlich für Festigkeit. Ab Mitte 30 sinkt die Produktion um rund 1 Prozent pro Jahr.
Kontaktkühlung +
Integrierte Kühlung am Laserkopf, die die Hautoberfläche während des Impulses schützt und die Behandlung angenehm hält.
Kontraindikation +
Umstand, der gegen eine Behandlung spricht, etwa Schwangerschaft oder akute Entzündungen. Wird in der Anamnese geklärt.
Kryolipolyse +
Gezielte Fettreduktion durch kontrollierte Kälte, die Fettzellen kristallisieren und werden dauerhaft abgebaut.
Lashlifting +
Anheben der eigenen Wimpern von der Wurzel für einen dauerhaften Schwung, hält 6 bis 8 Wochen.
LSF / SPF +
Lichtschutzfaktor. Nach fast allen apparativen Behandlungen Pflicht, und generell der wirksamste Anti-Aging-Schutz.
Lymphdrainage +
Sanfte, rhythmische Massagetechnik, die den Abtransport von Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem anregt.
Melanin +
Haut- und Haarpigment. Der Diodenlaser nutzt es als Zielstruktur: dunkles Haar absorbiert die Lichtenergie besonders gut.
Microneedling +
Kontrollierte Mikroverletzungen mit feinsten Nadeln, die die hauteigene Kollagenproduktion aktivieren.
Picosekundenlaser +
Laser mit ultrakurzen Impulsen (Billionstel Sekunden), zertrümmert Tattoo-Pigmente photoakustisch statt thermisch.
Pigmentverschiebung +
Ungleichmässige Hautfärbung, etwa durch UV-Strahlung nach Behandlungen, deshalb der konsequente Sonnenschutz.
Radiofrequenz +
Elektromagnetische Wellen, die das Bindegewebe kontrolliert erwärmen und so straffen.
Sonophorese +
Einschleusen von Wirkstoffen in tiefe Hautschichten mittels Ultraschall.
Wachstumsphase (Anagen) +
Aktive Phase des Haarzyklus, nur in ihr kann der Laser die Wurzel dauerhaft deaktivieren, deshalb braucht es mehrere Sitzungen.